Putzmeister bringt Bewegung in den Sonderfahrzeugbau – mit IoT-Tracking von SmartMakers
Putzmeister spart mit IoT-Tracking jährlich über 1.000 Stunden Suchzeit und ebnet den Weg zur automatisierten Fertigung im Sonderfahrzeugbau.

Wie ein mittelständischer Weltmarktführer 1.200 Stunden Suchzeit pro Jahr einspart – und damit den Grundstein für die automatisierte Fertigung legt.
Der Bau einer Betonpumpe beginnt mit einem LKW-Fahrgestell – und einer ganz einfachen Frage: Wo ist das Chassis gerade? Was banal klingt, war bei Putzmeister lange Zeit ein echtes Problem. Denn auf dem weitläufigen Werksgelände in Aichtal gingen Trägerfahrzeuge regelmäßig „verloren“. Die Folge: Verzögerungen, Leerlaufzeiten, manuelle Suchaktionen und stockende Prozesse. Doch damit ist jetzt Schluss.

Die Suche nach dem passenden LKW-Chassi nahm auf dem großen Werksgelände von Putzmeister vor der Einführung unserer Lösung viel Zeit in Anspruch. Die Chassis sind optisch kaum zu unterscheiden und dennoch wird immer ein spezifisches Trägerfahrzeug für den kundenspezifischen Auftrag benötigt.
Vom Suchproblem zur smarten Produktion
Nach einer besonders aufwändigen Inventur zog Putzmeister die Reißleine. „Die Inventur war eine Katastrophe“, erinnert sich Jannik Wörn, Operations Excellence Engineer bei Putzmeister. „Uns war klar: Wir brauchen ein System, das uns den Überblick zurückgibt.“
Die Lösung kam von SmartMakers: Die IoT-Plattform thingsHub macht heute jedes Trägerfahrzeug auf dem Gelände in Echtzeit sichtbar. Mit kleinen Trackern ausgestattet, senden die Chassis laufend Standortdaten an die Plattform. Dort werden sie auf einer digitalen Karte visualisiert – transparent, zuverlässig und auf einen Blick verständlich.
Transparenz, die wirkt
Was sich einfach anhört, hat in der Praxis enorme Wirkung: Putzmeister konnte den Suchaufwand um über 1.000 Stunden pro Jahr reduzieren. Die Prozesse wurden spürbar stabiler, Verfügbarkeiten lassen sich nun zuverlässig planen, Engpässe frühzeitig erkennen. Besonders in der Endmontage zahlt sich die neu gewonnene Übersicht aus.
„Früher war vieles Bauchgefühl – heute sind es belastbare Daten“, erklärt Wörn. Auch die Kommunikation im Team habe sich verändert: „Statt Rückfragen und Diskussionen haben wir jetzt eine objektive Informationsbasis.“

Durch den Einsatz der SmartMakers Lösung können Mitarbeitende den passenden LKW-Chassi schnell und einfach per App auf dem mobilen Endgerät lokalisieren. Das reduziert den Suchaufwand enorm.
IoT trifft auf Produktionsrealität
Die Einführung verlief dabei überraschend unkompliziert: thingsHub funktioniert ohne aufwändige Infrastruktur und lässt sich unabhängig von bestehenden IT-Systemen betreiben. Genau das macht die Lösung für industrielle Umgebungen besonders attraktiv – gerade dort, wo Digitalisierung nicht bei null startet, sondern mitten im Betrieb ansetzen muss.
Doch bei der reinen Standortverfolgung soll es nicht bleiben. Putzmeister plant bereits die nächsten Schritte: Werkzeug- und Stapler-Tracking, das Einbinden von ladungsträgergebundenem Materialfluss, perspektivisch auch die Anbindung ans ERP-System. Das Ziel: Eine durchgängig digitale, automatisierte Produktion auf Basis robuster Echtzeitdaten.
Ein Vorbild für die Branche
Der Sonderfahrzeugbau ist komplex, individuell und oft schwer planbar. Das Beispiel Putzmeister zeigt eindrucksvoll, wie smarte IoT-Technologie konkrete Probleme lösen kann – und dabei noch den Weg für größere Veränderungen ebnet. Wer weiß, wo sich seine Betriebsmittel befinden, kann effizienter arbeiten, Ressourcen besser nutzen und den Grundstein für eine zukunftsfähige Fertigung legen.
SmartMakers liefert dafür die Plattform. Putzmeister nutzt sie als Sprungbrett.
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